20260508 RFFC Day
Am Freitag 8. Mai 2026 fand unser jährlicher RFFC-Day statt. Zu diesem Anlass sind jeweils auch unsere Gönner/Sponsoren eingeladen. Auch in diesem Jahr hat sich ein Vereinsmitglied freiwillig für die Organisation des Anlasses zur Verfügung gestellt. Nachdem sich Urs schon im 2025 als Organisator auszeichnete, hatte er auch für dieses Jahr wieder Ideen. Im letzten Jahr musste er ja Plan B zur Anwendung bringen und siehe da, Plan A musste auch heuer wieder ersetzt werden.
Mitte April erhielten wir von Urs die Einladung und das Programm für den Anlass.
Thema: Jagdfalknerei
Ort: Restaurant Jurablick, Gretzenbach
Urs konnte 2 top versierte Falkner für einen Vortrag über die Beizjagd gewinnen. Es waren dies Daniel Kleger und Steve Schwab. Aber nicht nur die Jagd wurde von ihnen kompetent erklärt, sondern auch die Geschichte der Falknerei wurde uns nähergebracht. So erfuhren wir, dass die Falknerei keine Erfindung der Europäer ist, sondern ihren Ursprung im Orient hat. Erst durch die Kreuzritter wurde dieses Metier nach Europa getragen.
Wir hörten einiges über die Vogelarten, die Aufzucht, das Training, die Vorschriften etc. Selbstverständlich kann nicht jeder einfach Falkner werden. Dazu braucht es eine spezielle Falkner-Ausbildung und auch die Jagdausbildung mit Jagdschein muss absolviert werden. Für die Greifvogel Haltung braucht es ebenfalls eine fachspezifische Ausbildung.
Für die Beizjagd bietet sich als Beute in weiten Teilen der Schweiz vor allem die Raben -und Saatkrähe an.
Eingesetzt werden heute vorwiegend Wanderfalken, Habichte und Harris-Hawk.
Die Vögel stammen alle aus Zuchten. Bei der Beizjagd jagt der Greifvogel von der Faust des Falkners einen Krähenschwarm an und dies mit Geschwindigkeiten bis 230 km/h. Der Beizvogel ist auch in der Lage aus einem Schwarm die schwächste Krähe zu erkennen und zu erbeuten.
Gebiete in denen regelmässig gebeizt wird, werden von den Krähen als unsicher erkannt und gemieden.
Leider oder für einige auch zum Glück konnten wir keine Live Jagd miterleben, da die Krähen gerade Schonzeit haben. Aber als Höhepunkt durften wir 2 Greifvögel aus nächster Nähe bestaunen und schöne Fotos schiessen.
Nach diesem tollen Erlebnis hatten wir dann aber so richtig Hunger! Im Restaurant Jurablick gab es ganz feine Menus zum Nachtessen. Mit interessanten Gesprächen wurde dieser schöne Abend dann beendet.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Urs für die tadellose Organisation. Es hat Spass gemacht!
Für den Bericht, Dany Müller
